Was am Ende entsteht
Mehr Wärme an der Wand und – bei geprüftem Aufbau – weniger störende Reflexionen.
Schritt für Schritt
Hörproblem und Fläche bestimmen
Klären, ob Reflexionen im Raum oder Schallübertragung durch ein Bauteil stören. Akustikpaneele können Nachhall mindern, ersetzen aber keinen baulichen Schallschutz.
Gestaltungslinie festlegen
Paneele an einer architektonisch sinnvollen Kante enden lassen und Holzton, Filzfarbe, Boden sowie Möbel gemeinsam bemustern.
Untergrund und Leitungen prüfen
Wand auf Ebenheit und Tragfähigkeit prüfen. Leitungen, Steckdosen, TV-Halter und Sockelleisten vor dem Zuschnitt einplanen.
Aufbau montieren
Je nach Ziel direkt kleben, verschrauben oder auf einer Unterkonstruktion montieren. Prüfwerte gelten nur für den jeweils dokumentierten Aufbau.
Kanten und Licht beruhigen
Schnittkanten sauber schließen. LED-Licht nicht punktuell in die Lamellen drücken, sondern mit Abstand und blendfreier Abdeckung einsetzen.
Sicherheit und Grenzen
Vor dem Bohren Leitungen orten. Schwere Fernseher, Schränke oder Leuchten müssen im tragfähigen Untergrund und nicht nur in den Lamellen verankert werden.
Diese Fehler vermeiden
- Dekorpaneele automatisch als geprüften Absorber behandeln
- zu wenig Fläche für eine spürbare akustische Wirkung einplanen
- schwere Gegenstände nur an den Lamellen befestigen
- zu viele Wände mit konkurrierenden Linien überladen

